Indirekte Füllungstherapiekonzepte unserer Praxis

1. Vollkeramik Inlays, Onlays, Kronen, Teilkronen und Brücken
Inlays/Onlays, Teilkronen und Kronen ersetzen Teile von zerstörten Zahnsubstanzen. Ist die Stabilität eines Zahnes durch eine im Munde hergestellte Kunststofffüllung nicht mehr gewährleistet, oder der Zahn wurzelbehandelt, dann empfehlen wir eine Teilkrone (Inlay/Onlay) oder Krone herstellen zu lassen, um den Zahn zu fassen und weitere Zahnfraktionen zu vermeiden.

Inlay/Onlay, Teilkronen und Kronen können heute aus Glaskeramik (Leuzit oder Feldspar) wie zum Beispiel EMax, Alluminiumoxyd (wie zum Beispiel Inceram) oder hochleistungsgepresstem Porzellan (wie zum Beispie Empress) oder aus Zirkonoxyd hergestellt werden. Sie können aber vom zahntechnischen Labor auch mit vorgeschrumpften Kunststoff bestellt werden.  

2. Empress – Gut Ding will Weile haben
Empress (gepresste Keramik) Inlays, Onlays und Teilkronen werden von Zahntechnikern aus spezieller gewebefreundlicher Hochleistungskeramik auf den tausendstel Millimeter genau gepresst und gebrannt. Sie weisen unübertroffene ästhetische Eigenschaften auf und haben fast die gleiche Härte wie der eigene Zahnschmelz. Das heisst sie sind schonend zum Gegenenzahn.

Mit 3D-Laserscannern (CAD/CAM) oder dem herkömmlichen Abdruck, werden die Informationen zur Herstellung des Werkstückes dem Zahntechniker übermittelt. Mit diesen Informationen erstellt der er ein Modell. Auf dieses Modell presst er den Hochleistungskeramik in die korrekte Form. Bei Empress Inlays und Onlays,  sowie Teilkronen können sämtliche Eigenheiten des Gebisses und der Nebenzähne angepasst werden.  Ein nahezu unsichtbares Resultat entsteht. Die ästhetische Lösung!

Das Werkstück wird nun von uns nach sorgfältig kontrolliert, erst dann befestigen wir das Keramikwerkstück mit einem speziellen Zement auf den Zahn. Der ganze Prozess ist innerhalb einer Woche abgewickelt. In dieser Zeit versorgen wir unseren Patienten mit einer sehr ästhetischen provisorischen Füllung.

 

Komputergefräste Inlay, Onlay und Teilkronen (CAD/CAM)

Bei den gefrästen Inlays/Onlays, Teilkronen und Kronen handelt es sich heute um die Verwendung von Glaskeramiken (EMax), Aluminium-Oxid (AlO2) oder Zirkon-Oxyd-Systeme (Zro2). Die auf Glaskeramik oder AlO2-basierende (dazu gehören die viel publizierten Cerec- und E4D-Systeme) erlaubt dem Zahnarzt, eine Vollkeramikfüllung durch elektronische Abtastung des Zahns am Patient herzustellen und den Inlay/Onlay, die Teilkrone oder die Krone mittels kleiner Keramikfräsroboter (in der Praxis) aus einen Block Glaskeramik oder AlO2 herauszufräsen.

Da diese Blöcke einfarbig oder höchstens polychrom sind, müssen alle speziellen Eigenschaften des Zahns, von Hand mit Mahlfarben auf die Oberfläche gemalt werden. Dies ist ästhetisch gesehen nicht mit gepresstem Keramik zu vergleichen, wo wir mit den Farben und Transfluens von innen her erzielen.

Der Zahnarzt befestigt diese Werkstücke danach mit einem speziellen Kunststoff am Zahn des Patienten. Sorgen bezüglich Langzeitbruchsicherheit und Reparierbarkeit bestehen aber bei allen AlO2 basierenden Systemen.

Der Patient kann ein fixfertiges Inlay/Onlay oder eine Teilkrone in 2,5 Stunden haben. Wir in unserer Praxis haben uns entschieden kein AlO2 zu verwenden, weil wir Bedenken, bezüglich Bruchsicherheit auf lange Sicht, haben. Wir empfehlen und arbeiten mit Zirkonoxyd, dem idealen, körperfreundlichen Werkstoff. 

Wir gewähren eine Garantie für die Bruchsicherheit unserer Zirkon-Oxid- Kronen, Brücken, Inlays und Onlays für 10 Jahre.

 

Zirkonbasierende Systeme – Das Warten lohnt sich

Zirkon ist eine der bruchresistentesten Werkstoffe in der modernen Zahnmedizin. Es ist absolut körperverträglich und wird sogar als Zahnimplantatmaterial direkt im Körper (Knochen) eingesetzt.

Leider ist es technisch noch nicht möglich, eine Keramikfräsmaschine für Zirkon-Oxid so klein zu machen, dass sie in eine normale Praxis passen würde. Deshalb ist es auch noch nicht möglich wie bei den vorher AlO2-Systemen, Cerec oder E4D, eine Arbeit in 2.5 Stunden fertig zu machen.

Nach einer sanften Anästhesie und das folgende Beschleifen vom Zahn in die ideale Form, wird der Zahn erfasst mit 3D-Laserabtastung oder dem herkömmlichen Abdruck. Danach arbeiten wir mit international, renommierten Partnern wie NOBEL BIOCARE (Procera) und Lava zusammen, um absolute Präzision und Topqualität aus ihren Fräszentren zu bekommen. In diesen Fräszentren werden auf wenige Tausendstelmillimeter genau nicht nur Reinzirkon Inlay/Onlay und Kronen hergestellt, sondern auch Zirkon-Oxid Gerüste für hochästhetische Fälle.

Bei diesen anspruchsvollen Arbeiten wird Hochleistungsporzellan (vom Zahntechniker) in Schichten auf das Zirkon-Ooxidgerüst gebrannt, bis Form und Farbe in Harmonie mit dem Restzahn stehen. Wir gewähren eine Garantie für die Bruchsicherheit unserer Zirkon-Oxid- Kronen, Brücken, Inlays und Onlays für 10 Jahre.

Ersetzen von unästhetischem Metallfüllungen
Als Ersatz für unästhetische alte Metallfüllungen, wie Amalgan und Gold oder um speziell ästhetische Korrekturen von Zähnen vorzunehmen, bieten wir Ihnen Vollkeramik Kronen, Inlay/Onlay und Brücken an.

Dafür verwenden wir Empress (Presskeramik), Reinzirkon-Oxyd oder Zirkon-Oxid, überzogen mit hochästhetischem Spezialporzellan.

Mehrere internationale Studien haben belegt, dass Zahnrestaurationen aus Zirkon-Oxyd zu den passgenausten und bruchbeständigsten Materialien gehören. Sie sind nicht zu vergleichen mit Aluminium-Oxyd-Systemen wie Cerec und 2d4. Auch wir sind der Meinung, das Zirkonium-Oxid der ideale Füllungswerkstoff ist und gewähren deswegen eine 10 Jahresgarantie gegen Frakturen.