Direkte Füllungstherapiekonzepte unserer Praxis

1. Komposite (zahnfarbene Kunststofffüllungen)
Kompositefüllungen sind eine kostengünstige Erstversorgung. Bei der Herstellung einer direkten Füllung aus Kunststoff im Mund wird zuerst der Zahn unempfindlich gemacht und die defekte Füllung, respektive die Karies vollständig aber schonend entfernt. Der Zahn wird sterilisiert, um sekundäre Karies zu vermeiden. Unter Feuchtigkeitsschutz wird der Kunststoff portionenweise auf den Zahn aufgetragen und ausgehärtet mit UV-Licht. Nach dem Aufbau wird die Kunststofffüllung geformt und angepasst und poliert.

Alle derzeitig erhältlichen Kunststoffe für direkte Füllungen im Munde haben den Nachteil, dass sie nach und nach schrumpfen und undicht werden. Die Lebensdauer einer fachgerecht erstellten Füllung direkt im Munde liegt bei 8–10 Jahren.

Ob Gesundheitsschäden durch freigesetzte Stoffe, wie z. B. Formaldehyd oder Phenol entstehen können, weiss man heute noch nicht. Wir haben uns entschieden, ausschliesslich niederschrumpfende und phenolfreie Kunststoffe in unserer Praxis zu verwenden.

2. Amalgamfüllungen
Amalgam ist ein Gemisch aus Quecksilber, Silber, Zink und Kupfer. Es wird in weicher plastischer Form in einen Zahndefekt eingebracht und härtet dort aus. Amalgam ist die beständigste, kostengünstigste Füllung die es gibt.

Wegen umstrittenen gesundheitlichen Bedenken, sowie ästhetischen Problemen, die Amalgam mit sich führt, verwenden wir in unserer Praxis Amalgamfüllungen nur in Ausnahmefällen.

Eine guthergestellte Amalgamfüllung kann über dreissig Jahre halten.

3. Kompomere
Kompomere sind ein Gemisch aus Kunststoff und Zementen. Kompomere eignen sich für langfristige Provisorien und als Füllungen für Milchzähne, die einmal herausfallen werden.